Besuch in unserer Partnergemeinde Himesháza

Gruppenfoto
Austausch der Gastgeschenke
Beim Austausch der Gastgeschenke u00fcberreichten (v.r.n.l.) Silvia Acelne-Gu0151ndu0151cs, Aniko Mezei-Kramm (beide Partnerschaftsverein Himeshu00e1za) und Bu0171rgermeister Peter Pataki unter anderem eine Collage zum Jubilu00e4um an Bu0171rgemeister Ju0171rgen Hahn und Karl Hohmann, Vorsitzender Verein zur Fu0151rderung der Heimat und Kulturpflege.

Seit 35 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Rasdorf und der su00fcdungarischen Gemeinde Nimmesch. Jaehrlich finden regelmaessige Treffen abwechselnd im Hessischen Kegelspiel und in der Baranya / Braunau statt.

Was im Jahre 1989 mit der Partnerschaftsgru0171ndung in Rasdorf begann, hat sich Dank dem Heimat- und Kulturverein und der Gemeinde Rasdorf, sowie dem Verein Vu0151lkerfreundschaft und der Gemeinde Himeshu00e1za mit Ausnahme der Coronazeit fortgesetzt. Vier Tage erlebtenu00a0 u0171ber fu0171nfzig Personen, darunter 17 Jugendliche der Kirmesgesellschaft Rasdorf Gastfreundschaft und Tradition der Stiffoller Gemeinde. Eine Besonderheit ist, dass alle Teilnehmenden in Gastfamilien untergebracht waren und so das Leben in der Familie als auch die Mischung aus ungarischer Sprache und Stiffoller Dialekt kennenlernten.

Gemeinsam mit der Tanzgruppe u201eJunge Hipseru201d aus Nimmesch besuchten die Rasdorfer Kirmesjugendlichen die Komitatshauptstadt Pecs/ Fu0171nfkirchen und die Katakomben in der Pecser Innenstadt.

Fu0171r die Erwachsenen stand der Besuch des Museums in Geresdlak und des Deutschen Hauses in Szu00e9kelyszabar/ Sawer auf dem Programm. Neben dem aus Lebkuchenhu00e4usern aufgebauten Geresdlak gab es eine Ausstellung von Trachten, die je nach Anlass farblich unterschiedlich sind und heute noch bei Festumzu0171gen getragen werden, zu bestaunen. Im Deutschen Haus war die dreihundertju00e4hrige Geschichte der Ungarndeutschen detailliert dokumentiert. Viele Namen, die an die Siedler aus dem Hochstift Fulda, wie Hohmann, Vorsitzender Wingenfeld, Wald, Schneider oder Weiss erinnern, sind darunter zu finden. Interessant war auch, dass Feste wie Fastnacht, Hutzelsonntag, Fronleichnam oder Maria Himmelfahrt oder das u201eBu0171ndel bringenu201d zum Geburtstag erhaltengeblieben sind.

Da in Su0171dungarn Wein angebaut wird, durfte der Besuch in unterschiedlichen Kellerhu00e4usern mit Weinprobe natu0171rlich nicht fehlen.

Hu0151hepunkt der Festlichkeiten zum Besuch der Rasdorfer war das Honigfest, der gemeinsame deutsch-ungarische Sonntagsgottesdienst, der von Pfarrer Joszef Erb und Gesza Matis zelebriert wurde und das Kulturprogramm im Festzelt auf dem Sportgelu00e4nde. Die Rasdorfer konnten sich ungarische Gerichte wie Gulasch aus dem Feuertopf mit viel Paprika oder Krautrouladen, so wie sie auch noch in Rasdorf zu finden sind, schmecken lassen.

Wie sagte Philipp Geistlinger beim Interview von Pannon TV Pecs auf die Frage nach den Krautrouladen: u201eDie kenne ich. Sie schmecken so, wie sie mein Grou00dfvater immer gemacht hatu201d. Sein Grossvater war Ungarndeutscher und nach dem zweiten Weltkrieg aus seiner Heimat vetrieben worden.

Der Besuch in der Partnergemeinde Himeshu00e1za/ Nimmesch wird durch die herzliche Gastfreundschaft sicher in guter Erinnerung bleiben.

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